Die Praxis der Meditation fördert geistige, emotionale und seelische Qualitäten. Sie verändert die Wahrnehmung, die wir von uns und der Welt haben. Sie hilft uns, Sicherheit und Befriedigung im Inneren zu finden und macht uns so unabhängiger von den Wechselfällen des Lebens. Gleichzeitig ermöglicht sie, sich gelassener und doch entschiedener dem Leben zuzuwenden. Es wird leichter, für das Schöne offen zu sein und das Schwierige anzunehmen und mitzutragen.
In der Meditation wird die Aufmerksamkeit nach innen errichtet. Dabei helfen Atemübungen und andere meditative Übungen aus dem Yoga. Nach der richtigen Vorbereitung fällt es leichter, ruhig zu sitzen und sich liebevoll auf sich selbst einzulassen. Tiefe Entspannung, innere Stille und Zufriedenheit mit dem was jetzt da ist, können sich einstellen.
Man kann Yoga und Meditation als Aspekt eines spirituellen Weges praktizieren – oder einfach um in der Anspannung des Alltags eine innere Oase zu finden, in der Erholung und Sammlung möglich ist. Meditation beugt so bestens gegen Erschöpfung und Burnout vor.
Was ich über den meditativen Weg zu verstehen meine, verdanke ich verschiedenen Traditionen und Lehrer:innen. Viel gelernt habe ich aus der Philosophie und Praxis des Kashmir Shivaismus, aus dem Vipassana (buddhistischen Theravada-Tradition) sowie aus den Lehren der Nondualität (Advaita Vedanta).